Das neue 5G Netz der Telekom macht das „Internet-of-Things“ schneller

Letzte Woche war ich in Berlin auf einem Blogger und YouTube-Event der Deutschen Telekom auf dem ich auch Ansprechpartner für unser MediaKit-Tool CreatorKit.io gemeinsam mit Benjamin Schulz war.Es war inhaltlich durchaus spannend, was die Telekom „im Hintergrund“ für das Smarthome tut.

Es wird immer weiter Richtung Vernetzung jeglicher Endgeräte gehen

Es wird immer weiter Richtung Vernetzung jeglicher Endgeräte gehen – soviel ist klar. Doch was bedeutet es? Letztlich nimmt die Rechenleistung und damit die Notwendigkeit der Geräte, sich auszutauschen, immer weiter zu. Ein Beispiel, 2045 so der Telekom Technikchef, sei die Performance eines Rechners soweit fortgeschritten, dass er die Leistung alle menschlichen Gehirne auf der Erde vereinen könne.

3 Beispiele, die uns zeigen, wo die Reise hingeht…

Was bedeutet das für Datenaustausch und Kommunikation? Sie muss immer schneller werden. Latenzen müssen vor allem verringert werden. Stehen schon heute Gaming-Server nicht in Deutschland und spielt man mit einem Freund aus den USA, wo das Spielt gehostet wird, wird der amerikanische Freund immer gewinnen, da die Strecke der Daten enorme technisch bedingte Latenzen mit sich bringt. Man hat gar keine Chance.

Ein weiteres Beispiel ist China, hier werden e-Autos bereits zu 8 % verkauft und müssen ab dem nächsten Jahr vernetzt werden. Das heißt, sie funken permanent Startpunkt, Zielort und Akkuladezustand an ein Rechenzentrum. Dieses soll Optimierungen von Ladestationen ermöglichen als auch das autonome Fahren wegbereiten.

Auch bei Drohnen ergibt sich durch die Vernetzung ein riesiges Potential, bspw. bei der Unfallaufklärung usw. Jedoch muss die Konnektivität zur Flugsicherheit gewährleistet sein. Je geringer die Reaktionszeiten werden, desto besser fühlt sich das „Internet-Things“ an und ebnet den Weg für neue gesellschaftliche Durchbrüche. Man nehme nur an, wer will noch ein eigenes Auto bezahlen, wenn man nur noch mit dem Finger schnippen braucht und schon ist eines da, das auch noch von selbst fährt.

Naja und kurz zusammengefasst, hat die Telekom den nächsten Schritt, nämlich das dahinter stehende Datennetz letzte Woche Donnerstag vorgestellt: 5G, noch geringere Latenzen und wieder ein Stück schneller. Die erste 5G-Antenne steht nun testweise in Berlin und überträgt 5 Gigabit pro Sekunde auf einem Endgerät bei 3 ms Latenz.

Sprachassistenten werden künftig Smartphones verbannen

Auch noch interessant war ein Ansatz des Startups Gigaaa. Es ist ein Personal Sprachassistent, wie Siri, Alexa und Co. – Alex von Gigaaa sagte, jeder hat künftig so einen Assistenten, weil die Masse an vernetzten Geräten unser menschliches Gehirn nicht mehr in den Griff bekommt. Daher benötigt es eben diese zentrale Anlaufstelle – was nachvollziehbar ist. Eines der Gründe, warum aktuell alle großen Hersteller wie Apple, Amazon, Google inzwischen auch Samsung und Facebook auf diesen Zug aufspringen. Gigaaa hat sich zur aufgabe gemacht, auch Services jetzt schon an die Sprachsteuerung anzudocke, wo Siri immer noch weit hinterher hinkt. Wo das hinführt zeigt er durch Hörgeräte, die heute schon über SIM Karte und Sprachassistenz-Schnittstelle verfügen. Künftig braucht es gar kein Smartphone mehr, die Spracheingabe wird das neue Interface für den Rechner. Alle Geräte reagieren dann darauf.

„In den nächsten zehn Jahren wird es disruptive Veränderungen geben, die wir uns heute noch nicht vorstellen können“, sagte Telekom Technikchef Bruno Jacobfeuerborn auf dem Event und ich stimme ihm zu.


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